Fortbildung wird groß geschrieben
Elektro- Knapp in Leonberg bildet 2 Auszubildende im neuen Lehrjahr aus
In der Dieselstraße 1 in Leonberg bei Elektro- und Lichthaus Knapp wird Aus- und Weiterbildung groß geschrieben. Die Verpflichtung, sich für die Jugend zu engagieren und in die Ausbildung zu investieren wird ernst genommen. Zusätzlich zu unseren 3 Auszubildenden im 2. Lehrjahr konnten in diesem Schuljahr 2 zusätzlichen Jugendlichen die Chance gegeben werden, bei Elektro - Knapp eine Ausbildung zu beginnen.
Einer der beiden Azubis ist seit Anfang September mit den Monteuren unterwegs und lernt die System- und Gebäudetechnik „von der Pike auf“. Dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, wird nicht nur beim manchmal noch notwendigen „Schlitze klopfen“ und Leitungen ziehen deutlich, sondern auch beim gezielten Einarbeiten in immer neue Anforderungen. Im Bereich des Ladenbaus, der Sicherheitsbeleuchtung, der EIB Installation und Programmierung, dem Einbau von Video-Türsprechanlagen oder Prüfungen wie dem E-Check wird den jungen Auszubildenden einiges abverlangt.
Voraussetzung für die Ausbildung ist grundsätzlich technisches Verständnis, gute Noten in Mathematik und die Bereitschaft, nicht nur zuzusehen, sondern auch mit anzupacken oder durch Nachfragen bei Meister und Kollegen das Wissen gezielt zu vertiefen. Der Azubi wird in seiner Ausbildungszeit in verschiedenen Bereichen unterwiesen, im Neubau genauso wie im Altbau, der Renovierung, Restaurierung, in Industrie- und Gewerbeanlagen genauso wie im privaten Kundendienst.
Zusätzlich wurde durch eine weibliche Auszubildende der Bürobereich gestärkt. Sie gewinnt Einblicke in die Buchhaltung und das Mahnwesen, sie lernt Angebote einholen und zu schreiben, die Warenannahme und Kontrolle, das Rechnungen schreiben, und schnuppert in die Personalwirtschaft.
Nebenher lernt sie Aspekte der Arbeitssicherheit und bringt sich in Workshops ein. Das Vorbereiten von Firmenaktionen wie die XXL Nacht am 30. April 2010 in Leonberg gehört ebenso dazu wie die Mithilfe bei unseren Kundenanschreiben. In den kommenden 3 Jahren kann sie das breite Spektrum an Büroarbeit kennenlernen.
Getreu dem Firmenmotto der beiden Firmen Elektro Bader Renningen und Elektro- und Lichthaus Knapp in Leonberg: „Die gesamte Elektrotechnik aus einer Hand“ werden beide in ihren Bereichen ein breites Spektrum kennen lernen und ihre Erfahrungen sammeln. Die Elektro- und Lichthaus Knapp GmbH freut sich auf die kommenden Lehrjahre und wünscht viel Erfolg.
Quelle: Zeitschrift des Gewerbe- und Handelsvereins Leonberg - im April 2010
Foto: Elektro- und Lichthaus Knapp GmbH
"Genial, alle sind zusammen"
Viel Lob für die erste interkommunale Ausbildungsbörse in Renningen
Simone weiß es einfach noch nicht. Sie ist 14, geht in die neunte Klasse der Realschule. Doch wohin sie im übernächsten Jahr geht? "Etwas Technisches" könnte sie sich vorstellen. Oder doch lieber eine weiterführende Schule besuchen, so wie es ihre Mutter vorschlägt?
Tochter und Mutter schauen sich gemeinsam die Angebote der ersten interkommunalen Ausbildungsbörse an. Mehr als 30 Stände zeigen zwischen Renninger Stegwiesenhalle und Schulzentrum fast das ganze Spektrum der Ausbildungsmöglichkeiten im Norden des Landkreises Böblingen.
Zwischen Weil der Stadt und Weissach gibt rund 360 Ausbildungsplätze - die Tendenz ist sogar steigend, bestätigt Werner Diebold, Leiter des Beruflichen Schulzentrums Leonberg. Die Wirtschaftskrise hat in seiner Schule nur leichte Verschiebungen geschaffen: "Bei den kaufmännischen Azubis ist die Schülerzahl sogar leicht gestiegen", berichtet er.
Angesichts der vielen Angebote ist solch eine Messe vor allem für Mittelständler interessant: Frieder Bolay, Chef der Bolay-Baumärkte, ist sich sicher, nach diesem Freitag demnächst 20 Bewerbungen auf dem Tisch zu haben, um damit seine Ausbildungsplätze für das kommende Jahr zu besetzen.
Auch beim Leonberger Elektrounternehmen Knapp ist die Ausbildung Chefsache. "Es ist für einen Daimler oder Geze nicht schwer, genügend qualifizierte Bewerber zu erhalten. Wir kleineren Betriebe brauchen eine solche Plattform", sagt Stephan Knapp. Einen Lehrvertrag hat er heute zwar noch nicht unterzeichnet - aber "interessante Gespräche geführt" und Einladungen zu Praktika ausgesprochen.
Für den Mitinitiator und Hausherr, den Renninger Bürgermeister Wolfgang Faißt, sind aber vor allem jene Jugendlichen wichtig, deren Eltern kein Interesse an ihrem Nachwuchs haben: "Die Idee der Börse entstand aus der Ausbildungsplatzinitiative des Landkreises. Wir müssen das unbedingt wiederholen und stärker auch den Hauptschülern passende Angebote präsentieren".
Quelle: Leonberger Kreiszeitung vom 10.10.2009 (Artikel gekürzt)
Die ordinäre Glühbirne als begehrtes Gut
Von heute an werden 100-Watt-Glühbirnen nicht mehr produziert
Großpackungen mit 90 Glühbirnen mit hohen Wattzahlen sind für Andrea Lange vom Elektro- und Lichthaus Knapp in diesen Tagen keine Seltenheit. Vor allem Rentner bevorzugten die normalen Glühbirnen, erzählt sie, weil Energiesparlampen flimmern würden. Manch einer bestelle eine solch große Menge, dass er bis an sein Lebensende mit Leuchtmitteln versorgt sein wird. "Eine Glühbirne altert eben nicht."
In einem Lagerraum des Lampen-Fachgeschäfts warten die Bestellungen der Kunden darauf, abgeholt zu werden. Mehrere Plastiktüten stehen hier, gefüllt mit 60 bis 90 Glühbirnen, mattiert oder mit hohen Wattzahlen. Ab heute werden in der EU keine 100- Watt-Glühbirnen mehr produziert. Auch matte Birnen aller Helligkeitsstufen dürfen in der Europäischen Union nicht mehr vertrieben oder importiert werden.
Es ist der Anfang vom Ende der herkömmlichen Glühbirne. Stufenweise werden Jahr für Jahr weitere Wattstärken vom Markt genommen: 2010 die klaren Glühbirnen mit mehr als 65 Watt und 2011 die Leuchtmittel mit mehr als 45 Watt. Ab dem Jahr 2012 werden die letzten Glühbirnen vom Markt verschwinden. Die bereits produzierten Lampen dürfen zwar noch verkauft werden. Doch bereits jetzt gibt es teilweise leere Regale in den Geschäften, weil Kunden Glühbirnen auf Vorrat kaufen. Grund für das Verbot sei der Klimaschutz, sagt die Politik. Doch wie reagieren die Kunden?
Andrea Lange ist selbst skeptisch. "Energiesparlampen erzeugen elektromagnetische Felder", erzählt sie. Die gesundheitlichen Folgen seien noch umstritten. Außerdem sei der Quecksilberanteil umso höher, je billiger die Leuchtmittel seien. Somit sei auch das Gesundheitsrisiko größer. Grenzwerte würden teilweise um das Zehnfache überschritten, sagt die Mitarbeiterin des Lichthauses Knapp.
Die Kunden, die gezielt im Fachgeschäft nach den konventionellen Lampen fragten, wären sauer wegen des Verbots. "Sie würden gerne selbst entscheiden, was sie kaufen", gibt Andrea Lange zu bedenken. "Wir haben deswegen ein bisschen gehortet", gibt sie offen zu. Schließlich dürfen die Restbestände auch nach dem heutigen Tag unbegrenzt verkauft werden. Den Kunden haben sie und ihre Kollegen ebenso geraten, sich Vorräte anzulegen.
Quelle: Leonberger Kreiszeitung vom 31.08.2009 (Artikel gekürzt)
Ein familiärer und innovativer Fachbetrieb
Elektro und Lichthaus Knapp ist Partner
Mit Unternehmergeist und Visionen steht die Elektro- und Lichthaus Knapp GmbH nunmehr in der dritten Generation mit Stephan Knapp und Monika Fischer für Qualität und Service.
"Neben Top- Qualität schätzen unsere Kunden die Berücksichtigung spezieller Wünsche, die hohe Flexibilität und Termintreue", sagt Stephan Knapp.
Das LEO-Center nutzte diese Qualitäten bei der Erneuerung der Elektro-Hauptverteiler, der sogenannten NSHV-Anlage an Pfingsten oder der Erhöhung der Sicherheit in Sachen Brandschutz im vergangenen Jahr.
Gegründet wurde das Unternehmen von Helmut und Ursel Knapp vor rund 55 Jahren. Später führte dessen Bruder Armin Knapp die Firma weiter. Die erste Erneuerung war die Einführung des Computers in allen Bereichen. Dessen Frau Helga Knapp trat neu ein und führte das Ladengeschäft in der Seestraße weiter. Heute sind deren Kinder am Zuge.
Die erste große Erweiterung war die Übernahme der Firma Kurt Bader in Renningen 1996, die jetzt als Elektro-Bader GmbH bekannt ist. So wurde die langjährige Erfahrung in der Brand- und Einbruchmeldetechnik übernommen.
2000 erfolgte der Umzug aus der Seestraße in die Dieselstraße 1. Die Leuchtenausstellung in dem markanten, in Orange gehaltenen Wintergarten entwickelte sich zu einem überregional bekannten Fachgeschäft.
Die breite Produktpalette rund um die Elektrotechnik umfasst Arbeiten für Industrie, Gewerbe, Büro, Service, Neubau und Umbau. Privat Neu- und Altbau sowie Renovierungen und Umbauten.
Heute beschäftigt die Firma Elkelb 30 Voll- und fünf Teil-Mitarbeiter, welche alle auf ihren Fachgebieten bestens ausgebildet sind. Derzeit befinden sich drei junge Menschen in Ausbildung.
Ein weiterer Bereich ist der E-Check: Nur Innungsfachbetriebe, deren Mitarbeiter besonders geschult sind, können den E-Check anbieten.
Stephan Knapp wurde aktuell für ein neues Angebot für den "Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Elektrotechnik" geschult und bietet Beratungen an.
Quelle: LeoCenter Aktuell vom 09.10.2008
